Mandeloperation Erfahrungen

Fake Aufrufe bei Google Analytics durch Referrer-Spam
16. Mai 2015
Windows 10 Update abgebrochen – Failed to mount WIM file
9. September 2015

Ich bin männlich und 22 Jahre alt.
In Folgendem schildere Ich meine Erfahrung.

! Handeln Sie immer nach den Anweisungen Ihres Arztes !
! Beiträge im Internet kann jeder verfassen !

Bei einer Mandeloperation werden die Mandeln unter Vollnarkose entfernt.
Der Krankenhausaufenthalt beträgt zwischen 4 und 6 Tagen.  (Operationstag = Tag 0)
Anschließend ist man zwischen 2 und 3 Wochen krankgeschrieben.
Nachblutungen können vorkommen, wobei die Wahrscheinlichekit bei ca 6% liegt.

Grund der Operation:
-> Häufige Mandelentzündungen seit über einem Jahr
-> Häufige Antibiotika Behandlungen
-> Zerklüfte, Vernarbte und geschwollene Mandeln
-> Ohrenschmerzen
-> Stinkende Mandelsteine
-> Trägegefühl

Mandel OP – Voruntersuchung
Zwei Wochen vor der Mandeloperation hatte ich im Krankenhaus eine Voruntersuchung.
Die Untersuchung hat den ganzen morgen gedauert.
-> Aufnahme persönlicher Daten
-> Ausfüllen von Fragebögen
-> Blutabnahme für Blutuntersuchung (Großes Blutbild, Blutgerinnungszeit, HIV und AIDS Test)
-> Blutdruckmessung
-> Untersuchung und Aufklärung durch Arzt, Narkosearzt
-> Unterschreiben eines Aufklärungsblatt

Mandel OP – Operationstag
Zum OP Termin musste ich mit nüchternen Magen ins Krankenhaus kommen.
-> Keine Essen und Trinken ab 22 Uhr
-> Kein Alkohol oder Milchprodukte am Vortag

Eine Halbe Stunde vor der Operation bekam ich noch eine Beruhigungstablette,
welche mich Beruhigen und die Narkose unterstützen sollte.

Mandel OP – Operation
Vor der Operation wurde ich 4 mal nach meinem Namen und meiner Beschwerde gefragt.
Anschließend wurde ich ans Bett gebunden und mir wurde eine Infusionsnadel gesetzt.
Danach hat man mir Sauerstoff über eine Beatmungsmaske eingeführt und die Narkose eingeleitet. Aufgewacht bin ich 2 Stunden später im Aufwachungsraum.
In meiner Hand hatte ich einen Becher mit meinen Mandeln 🙂

Mandel OP – Aufenthalt im Krankenhaus
Insgesamt war ich 4 Tage im Krankenhaus.
Ich sollte meinen Hals gut kühlen und viel Eis essen 🙂

Als Schmerzmittel bekam ich Voltaren Dispers und Tilidin (ein Opium).
Auf Wunsch gab es noch Tropfen.
Nach der Operation bildeten sich direkt die weiß, grünlichen Beläge (Fibrinbeläge).
In der ersten Nacht erhielt ich aufgrund meines stark geschwollenen Halszäpfchen eine Cortison Infusion. Schmerzen hatte ich größenteils in der Nacht und am Morgen.
Wobei mir in den ersten 2 Tagen das Schlucken schwer viel.
Mittags waren die Schmerzen dank den starken Medikamenten auszuhalten.

An jedem Tag hatte das Pflegepersonal mehrmals den Blutdruck, Fieber und Puls gemessen.
Ein Oberarzt untersuchte 2 mal täglich (für gefühlte 20 Sekunden) den Heilungsprozess.
Bis sich die Beläge lösten hatte ich einen leicht „fauligen Mundgeruch“.
Soll jedoch laut Arzt normal sein.
Duschen durfte ich ab dem 3 Tag. Jedoch nur lauwarm und ohne zu Föhnen.

Essen konnte ich nur, wenn ich vorher die Schmerzmittel genommen hatte.
Am Tag der OP und am nächsten Morgen gab es Brei und Pudding.
An den Restlichen Tagen gab es am morgen und am Abend Toastbrot mit Marmelade, Wurst, Quark und Yoghurt. Zum Mittagessen gab es Kartoffelsuppe mit Wienerle, Braten mit Kartoffelbrei, Geschnetzeltes mit Knödel.

Mandel OP – Zuhause
Nach dem Frühstück und einer Abschlussuntersuchung durfte ich wieder nach Hause.
Zum Auto zu laufen empfand ich als ziemlich anstrengend.
Bin also ziemlich langsam gelaufen, da sich mein Puls schnell erhöhte.
Mit dem Auto bin ich natürlich nur mitgefahren :).
Das Bremsen und beschleunigen verursachte jedoch leichte Schmerzen.

Morgens hatte ich immer ziemliche Schmerzen.
Nach der Einahme der Schmerzmittel war es jedoch auszuhalten.
Ab dem Tag 6 hatte ich immerwieder leichte Ohrenschmerzen.
Ab dem Tag 9 lösten sich langsam die Beläge. (Ein ziemlich brennendes Gefühl)
Ab dem Tag 14 hatten die Schmerzen nachgelassen, sodass ich die Schmerzmittel Dosierung senken konnte.

Mandel OP – Anweisungen die ich bekommen habe
-> Viel stilles Wasser trinken
-> Tee, jedoch lauwarm
-> Sich schonen
-> In den ersten Tagen viel Kühlen und Eis essen
-> Nach dem Essen mit Salviathymol spülen
-> Duschen ist ab dem 3 Tag möglich (lauwarm, max. 5 min, Haare Luft trocknen)

-> Keine Scharfe, Saure oder stark gesüßte Speisen
-> Kein Obst, Alkohol, Fruchtsäfte oder Kohlensäurehaltige Getränke
-> Nicht Rauchen
-> Keine Speisen mit „harten Kanten“
-> Nicht nur Breihaltiges, da sonst die Beläge zu dick werden und eine Nachblutung
beim Lösen der Beläge wahrscheinlicher ist.
-> Nicht warm duschen, auf keinen Fall Baden
-> Sich nicht zu lange in der Sonne aufhalten
-> Keine Anstrengende Tätigkeiten
-> Keine schweren Sachen tragen, anheben
-> Nicht Bücken
-> Keine Blutverdünnung Medikamente wie Aspirin (Acetylsalicylsäure)
-> Nicht Autofahren solagen die Schmerzmittel eingenommen werden

Mandel OP – Nachblutungsgefahr
Eine hohe Nachblutungsgefahr besteht in den ersten 3 Tagen und ungefähr am 10 Tag.
(Da sich die Beläge lösen). Ich selbst hatte zum Glück keine Nachblutung.

Im Falle einer Nachblutung:
-> Nacken kühlen
-> Blut ausspucken ohne zu würgen
-> Sofort den Notazt anrufen (112, nicht 110)
-> !Nicht selbst fahren oder sich fahren lassen!

Mandel OP – Mein Essen
(Schmerzmittel habe Ich immer eine viertel Stunde vor dem Essen eingenommen)
…im Krankenhaus
-> Toast mit Wurst, Marmelade, Quark, Butter
-> Butterkekse
-> Yoghurts
-> Kriesbrei, Pudding
-> Kartoffelsuppe mit Wienerle
-> Braten mit Kartoffelbrei
-> Geschnetzeltes mit Knödel
…zu Hause
-> Toast mit Wurst, Marmelade, Nutella, Quark, Butter
-> Yoghurts
-> Weichgekochtes Gemüse
-> Reis mit Hackfleischbällchen und Soße
-> Putenbrust mit Nudeln und Soße
-> Nudelauflauf mit Käsesahnesoße…

Mandel OP – Bilder Dokumentation Heilungsprozess

26 Comments

  1. Meiner Einer sagt:

    Bei dem Essen im Krankenhaus wird gleich der Grundstein für den nächsten Besuch gelegt!!!!
    Sowas Knödeliges und reich an tierischem gabs bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt auch.

  2. Dretsch17 sagt:

    Na die Bilder sehen ja reichlich lecker aus 😉 Und zum Essen: Gespart wird doch wo man kann. Wenn es schon nicht mal Umlagerungshilfen für das Personal gibt, dann bekommen Patienten doch erst recht nichts zu essen ;p

  3. Stefanie Sieslack sagt:

    Danke für deinen ausführlichen Bericht…Ich überlege noch mir die Mandeln entfernen zu lassen da ich ständig krank bin aber ich habe so Angst davor ;-( ich bin was sowas angeht so wehleidig..Hatte schon ne bietenden op und das war die Hölle

  4. Anja sagt:

    Hey dein Beitrag ist super…. ich habe sie mir auch gerade entfernen lassen und bin nun bei Tag 7. Jetzt weiss ich an welcher Stelle ich stehe. Schmerzen sind bei mir nur mit Einnahme von Schmerzmitteln zu ertragen. Ich hätte sonst ständig Ohrenschmerzen sowie Zahnschmerzen. Bin aber dennoch froh es gemacht zu haben. Auch das wird bald ein Ende haben. Bin gespannt wie der weitere Verlauf bei mir sein wird. Hoffe nur ohne Nachblutungen, das soll wohl dann sehr sehr unangenehm sein.

  5. Valerie sagt:

    Ich bin jetzt bei Tag 10 Post OP und mir geht es super! Brauche seit 3 Tagen keine Schmerzmittel mehr nehmen und der Hals sieht (trotz Massaker) 1a meines Erachtens aus!

    Ich musste sie mir mehr oder weniger entfernen lassen, da die Mandeln bei mir der ,,Herd“ einer weiteren Erkrankung war. Jederzeit wieder.

  6. Rosanna sagt:

    Ich bin bei Tag 7. und es schmerzt leider immernoch und es brennt wenn ich was esse.. egal ob kartoffelpuree oder wasser trinken.. es brennt. ?

  7. Vanessa sagt:

    Hallo zusammen,

    Schön hier so viele leidensgenossen zu treffen. Ich bin 24 Jahre und Wurde diesen Mittwoch operiert (19.04.2017) bin also jetzt Post OP Tag 3. 

    Meine Schmerzen sind leider ziemlich stark gerade morgens und nachts kaum zu ertragen. Essen geht nur unter Zwang, allerdings habe ich nach dem Essen immer das Gefühl dass es etwas besser ist.

    Am Montag darf ich endlich aus dem Krankenhaus das macht mich nur noch kranker hab ich das Gefühl.

    Seit heute kommen Ohrenschmerzen und druckgefühl im Kopf dazu. Die Schmerzmittel die ich bekomme helfen leider gar nicht und machen mir daher die Sache nicht erträglicher.

    Eine OP war bei mir leider notwendig da ich innerhalb 3 Monate 6 Antibiosen und 6 tägigen KH Aufenthalt hintermir hatte. All das zerrt tierisch an den Nerven und deshalb bin ich froh es wirklich gemacht zu haben  (was übrigens meine erste OP überhaupt war.)

    Ich hoffe es geht jetzt Berg auf und es gibt weiterhin keine Blutungen das wäre definitiv zu viel für mich.

     

    Liebe Grüße und allen noch gute Besserung

     

  8. Samira sagt:

    Hallo.Ich bin 18 und habe meine Mandeln vor 8 Tagen raus bekommen. Ich hatte kaum schmerzen die ersten 6 Tage.  Ich war 3 tage im Krankenhaus und zuhause konnte ich chicken nuggets von mcdonalds essen und Pommes 😀 sind sehr weich gewesen aber lecker. Es gehen nur kleine Portionen weil sonst der Schmerz zu stark wird. An tag 6 hatte ich höllische schmerzen und musste zur Notaufnahme und sehr starke schmerzmittel nehmen. Die Nächte waren hart Bis heute ( postoperativertag 7). Habe seit 2 Tagen kaum was gegessen. Ich nehme novalgin 4x40tro. Eis essen geht überhaupt nicht. Habe schleim im Mund und den bekomme ich kaum runter. Trinke aber viel. 

  9. Jenny sagt:

    Hallo. Mir wurde am 15.10. in einer Not OP nur die linke Mandel entfernt. Es lag ein Abszess vor, welcher vom Arzt nicht gesehen wurde. Als ich Sonntag dachte ich ersticke wurde ich endlich zum HNO Notdienst überwiesen und nach einem CT war klar: Es wird operiert. Bin dann heute bei Tag 13 und habe beim Schlucken noch Ohrenschmerzen. Schmerzmittel von 4 auf 2 abgesetzt, einmal nach dem Aufstehen und eine zur Nacht. Allerdings wird der Appetit auf Pizza und Zigarette fast unerträglich 😀 Ab morgen darf ich Haare waschen. Ich sollte damit länger warten, weil mein Urlaubsflieger am 08.11. geht. Am besten mit mir.

     

    Jenny, 27

  10. Alexandra sagt:

    Hallo ich bin 27 und hatte meine OP am 28.11.2017. Mit den Schmerzen konnte ich relativ gut umgehen, denn im Sommer hatte ich so starke Angina, dass die Schmerzen ziemlich an die OP Schmerzen ran kamen. Auf den darauf folgenden Tagen habe ich gleich Frankfurter, Weißbrot mit Marmelade und auch Semmelknödel bekommen. Ich habe mich richtig zum essen und trinken gezwungen, denn die Schwestern sagten mir, je mehr das man isst/trinkt desto eher vergehen die Schmerzen. Teilweise brauchte ich für ein Stück Frankfurter eine Stunde. Es war ein Horror! In der ersten Woche hatte ich in der Nacht die meisten Schmerzen (wachte teilweise 2x in der Nacht auf), denn da schluckt man ja nicht so oft wie am Tag. Genau eine Woche später am 05.12.2017 hatte ich leider eine Nachblutung (lt. Arzt war es nur ein kleines Blutgefäß). Der Arzt sagte auch, dass die Nachblutungen normal sind. 17% haben sie die anderen nicht. Die offene Stelle wurde „geflickt“ und dieser Tag war zugleich der letzte Tag zur Einnahme der Schmerztabletten (Voltaren). Die Woche darauf (2. Woche) durfte ich nur bei Schmerzen Novalgin Tropfen einnehmen. In dieser Woche verspürte ich nur mehr leichte Schmerzen die bis zum Ohr führten. Die Ohren waren teilweise zu/beschlagen. Die Tropfen nehme ich allerdings schon seit 09.12. nicht mehr. Am 12.12.2017 hatte ich den Kontrolltermin bei einem HNO Arzt. Dieser teilte mir mit, dass alles in Ordnung ist und dass ich mich noch nicht körperlich anstrengen darf (sprich snowboarden, langlaufen etc.). Weiters habe ich einen 2. Kontrolltermin in 2 Monaten bekommen?! Schmerzen habe ich schon seit einige Tage nicht mehr. Auch beim Essen taste ich mich schön langsam ran, denn dass spürt man e selber obs noch brennt oder nicht… Ich spüre nur das sich etwas in meinem Hals tut… als hätte ich Angina… oder einen Schleim im Hals. Die Stelle an der die Mandeln waren inkl. der Schleimhäute beim Gaumenzäpfchen sehen schon sehr schön aus, nicht so wie im Bild Tag 13. Leider habe ich den Arzt vergessen zu fragen wann ich denn wieder mal ein Glas Bier trinken darf oder wann ich dann wirklich wieder mal einen Sport machen kann. Muss ich für diese Dinge jetzt zwei Monate warten?!

    Alexandra, 27

  11. Thomas S sagt:

    Hallo!

     

    Mir wurden die Mandeln am 23.02.2018 rausgenommen und bin jetzt ebi Tag 11!

     

    Ich hatte an Tag 7 eine nachblutung die operativ wieder verschlossen wurde! Seit dem nachbluten geht´s mir ehrlich gesagt viel besser! Ich konnte davor nix reden, hatte schmerzen ohne ende und das Essen war ne Qual!

    Gleich am Tag nach der Nachblutung ging das alles super! War dann noch 2 Nächte im KH und bin dann heim.

     

    Ich nehm jetzt zwar noch die Schmerzmittel (Novalgin Tropfen) 3mal am Tag, könnt sie aber einmal schon wegglassen!

    Wenn ich mich ein bisschen überanstrenge oder zu lange auf den Beinen bin, kommt ein bisschen Blut mit Speichel vermischt, aber das wars auch schon!

    Bei mir schaut es jetzt schon aus wie bei dir am Foto Tag 12-13

    Also ich muss echt sagen, das die Nachblutung mir eher geholfen hat. als es verschlimmert hat!

     

    LG Thomas

  12. die Erlößte sagt:

    Moin Fatima und andere Leidensgenossen.

    Als Allererstes, löse dich von deinen Mandeln im Erwachsenenalter oder informiere dich über die Erlösung der Tonsillen.

    Meine Entfernung liegt nun 6 Tage her. Ich hatte das Glück und war unter den 8%, die eine Blutung bekommt. Und zwar am Selben Tag.

    8:20 aus Narkose wach geworden und 18:07 wieder eingelegt.

    Sowas kann einfach kommen, es ist normal, ohne irgendein zutun.

    Ich möchte hier nicht alles notieren, ich bin nur auf der Suche, nach Hilfe für meinen Husten. Immer wenn ich schlafen möchte, dann piekt und Sticht meine rechte Mandel’ecke‘ so sehr das ich Husten muss. Und das Darf ich ja leider nicht.

    Trinken hilft nicht, Husten auch nicht, weinen nicht. Das einzige ist bei mir Wasser in so ein ‚Inhalator‘ und ein Tropfen Kokosöl.

    Klingt doof ist aber so

  13. Emilia sagt:

    Hallo
    Meine op war am 8.4.2019 bin 34 Jahre alt. Ich hatte auch nachblutung noch in aufwachraum ca 1 stunde nach der op.dannach folgte noch eine Narkose und noch mal löten.
    Hab heute erst Tag 5 🙁
    Schmerzen kann ich auch nur mit Schmerzmitteln aushalten dazu kommt noch schlimme Mundgeruch und Geschmack.
    Was mich am meisten Stört ist das ich nicht schlafen kann, so bald ich liege bekomm ich kein Luft durch die Nase ( der Arzt weißt auch nicht warum) im sitzen oder stehen kann ich normal atmen. Weiß jemand was dagegen hilft?
    Lg Emilia

    • Michael Ott sagt:

      Hallo
      Und wie ist es dir ergangen? Wie geht es dir? Sind bei dir die beläge schon weg? Schmerzen? Ich hatte die mandel op 4 Tage vor dir und bin bei Tag 17 angelangt. Habe allerdings immer noch viel wund schorf und die Schmerzen sind noch stark… Frage mich wielange das dauert

  14. Manuel sagt:

    Hey 🙂

    wollte mich mal kurz für deinen Bericht bedanken – hatte gestern meine Entlassung aus dem Krankenhaus und wie man halt so ist schaut man sich selbst in den Mund 😛 nachdem mir eine Tonsille entfernt wurde hatte ich nun diesen seltsamen Belag im Mund der mir mehr Sorgen gemacht hat als die Schmerzen 😉 dank dir weis ich nun dass ich mir hier keinen Kopf machen muss, da es scheinbar normal ist 🙂

    lg
    Manuel

  15. Isabel sagt:

    Ich bin am 3. Tag mit OP Tag heute. Sieht genauso aus wie bei dir :/. Schmerzen sind absolut erträglich bis jetzt. Nehme alle 5 Stunden ein Schmerzmittel. Wenn es anfängt weh zu tun dann nicht mehr als ne kleine Mandelentzündung, und davon hatte ich genug die letzten Jahre. Einziges Problem bei mir, mein Zäpfchen ist überdimensional angeschwollen. Habe die letzten 2 Tage Cortison bekommen, heute sicher nochmal. Irgendwie hab ich nur das Gefühl es bessert sich nicht wirklich 😑.
    Trotzdem bin ich froh es gemacht zu haben und kann all die Horror Geschichten die man liest BIS JETZT nicht bestätigen. Aber ich hab ja auch noch ein paar Tage vor mir :).

    • Isabel Grunewald sagt:

      Zack, gestern abend ne fette nachblutung gehabt. Die war nicht ohne, sie haben es aber in den Griff bekommen. So viel Blut.. Jetzt hab ich nur noch Angst.

      • Max Steeb sagt:

        Hey Isabel,
        Bei mir ist das Zäpfchen in der ersten Nacht auch richtig angeschwollen. In der ersten Nacht bin Ich aufgewacht, weil Ich keine Luft mehr bekommen habe.
        Mit Cortison war das Problem schnell weg, aber schlafen konnte Ich in der Nacht nicht mehr 😀

        Das mit der Nachblutung ist sehr doof. Schau nach vorne und mach dir keinen Kopf 🙂
        Offen mit der Angst umzugehen, hilft dir sicher. Sprich mit deinen Nächsten 😊

        • Isabel sagt:

          Ist bei mir leider immer noch angeschwollen. Schmerzen halten sich seit heute mal in Grenzen. Ich leuchte natürlich ständig rein, hab das Gefühl an 2 Stellen auf der linken Seite eine rote Verfärbung zu sehen. Es blutet aber nichts, sieht für mich eher aus als würde „neue Haut“ durch schimmern. Meine Ärztin heute früh hat auch nichts dazu gesagt. Ich bin einfach froh wenn das vorbei ist 🙈. Seit gestern ( Sonntag) bin ich zuhause.

  16. Laura sagt:

    Hallo,
    Meine op war am 13.09.2021 und ich bin 15 Jahre alt. Wenn ich mir diese ganzen Kommentare durchlese, bin ich froh nicht die einzige “leidende” zu sein. Ich war leider auch von 2 Nachblutungen betroffen, welche zum Glück ambulant behandelt werden konnten. Es ist wirklich nicht schön und deswegen lege ich allen ans Herz: Viel Essen (nicht nur breiig sondern auch ein wenig festere Nahrung) auch wenn es kaum zu ertragen ist und auf keinen Fall anstrengen (klingt blöd, aber auch nicht auf der toilette!) Dies sind meistens die ausschlaggebenden Punkte einer Nachblutung. Und zwecks den schmerzen, ich habe selbst erst am 11. Tag Besserungen gespürt. Also keine Gedanken machen wenn die Schmerzen länger anhalten als bei manch anderen Leuten die ihre Erfahrungen berichten. Abschließend kann ich nur sagen: Es wird besser! Schont euch und befolgt die Ratschläge und Kontrolltermine eures behandelnden Arztes dann kann nichts schief gehen 🙂
    LG

  17. Kevin sagt:

    Freut mich über euren tollen Erfahrungen lesen zu können.

    Leider gibt es, wie bei mir aber, auch die Kehrtseite. Innerhalb von 5 Tagen seit der normalen Op 4 Not Ops inkl. 2 Tage Koma und eine 20 cm lange Narbe am Hals entlang 😀

    Nach insgesamt 11 Tagen Krankenhaus stehe ich aktuell bei Heilungstag 6/7 erst, Essen ist kaum möglich (leider auch psychologisch bedingt) Trinken jedoch funktioniert sehr gut. In 2 Tagen werden die Fäden gezogen und der Hals nochmals kontrolliert und selbstverständlich hoffe ich das Beste.

    Ich bete wirklich das es bei euch allen niemals so laufen wird wie bei mir. Da wollte man sich mit frischen 30 Jahren nur die ständig defekten Mandeln entfernen lassen und naja. Ganz selten kommt das halt dann auch mal vor.

  18. Irene sagt:

    Hallo, ich wurde am 3.3.2022 operiert und wurde schon am 5.3 entlassen.
    Nach der Op im Aufwachraum war ich so verschleimt das ich husten musste und spuckte Blut war jedoch nicht weiter tragisch und die Wunde hat sich dadurch nicht verändert.
    Der 1.Schluck Wasser jedoch war Hölle und brannte. Die 1.Nacht war gut, ohne Schmerzen die 2. auch , aber zuhause fings an mit den Schmerzen.
    Mich wundert es, dass soviele einigermaßen „normal“ wieder essen konnten nach der Op. Ich bekam Suppe, Brei und 1Weißbrot. Zuhause nun 8 Tage danach ernähre ich mich nicht anders..weil ich nichts anderes hinunterbekomme ohne das es wehtut und brennt. Die Beläge oberhalb lösen sich langsam. Die Nächte sind noch schlimm und wache bis zu 2x auf weil ich das Gefühl habe trinken zu müssen um mein Hals feucht zu halten sonst brennt mir alles zam.
    Nach 1 Woche Antibiotikum und
    weiteren Tagen Novaminsulfon Tropfen bekam ich auch noch zusätzlich Cortinsontabletten um die Schwellung im Hals zu mindern. Dadurch viel mir auf, dass der geschwollene Gaumenzipfel abschwillt. Anschließend bekam ich noch eine milde Pfefferminzlösung zum spülen. Bin auf die weiteren Tage gespannt was sich noch so tut . Jedenfalls bin ich schon mal froh es gemacht zu haben , auch wenns ein sehr schmerzhafter und langer Heilungs Prozess ist .Denn mit meiner ständig chronischen Mandelentzündung und Antibiotika schlucken wars mir zuviel.

  19. Sebastian sagt:

    Hallo zusammen ich bin 26 und ich wurde am 02.03.22 operiert, heute ist Tag 9 für mich. Nach der Operation war mein Gaumen + Zäpfchen angeschwollen, wogegen ich Cortison bekommen habe. Die Schmerzen waren für mich in den ersten beiden Tagen nicht sehr schlimm, jedoch war essen und trinken schwierig. Ab Tag 3 fing es für mich an, richtig zu schmerzen und essen und trinken geht kaum (schmerzt einfach zu sehr) am Tag der Entlassung, stellten sie fest das sich die Wunden entzündet haben und ich bekam Antibiotika das ich 8 Tage nehmen muss. An Tag 7 und 8 hab ich Nachblutungen bekommen, die ich selbst behandelte mit Eiswasser Spülen und Eiskrawatte (bitte nicht nachmachen und zum Notarzt gehen) wohin die Blutung aufhörte.
    Das starke Ziehen in den Ohren ist wirklich heftig und fühlt sich an wie Zahnschmerzen in Verbindung mit einer Ohrenentzündung… ich hoffe das wird bald besser. Zum Thema essen und trinken: ich kann es empfehlen, sich eine große Kanne Tee (Salbei oder Kamille) zu machen und kalt zustellen. Salbeitee hat auch noch die Angewohnheit, desinfizierend zu wirken, was bei solchen Wunden nicht grad schlecht ist. Ich hoffe ich kann bald wieder feste Nahrung zu mir nehmen, Brei, Pudding und Suppe, hängt mir langsam zum Halse raus. Toast geht leider nur aufgeweicht, aber das kennen die meisten wohl.
    Es ist schön, das man nicht alleine ist auf seinem Leidensweg und seine Erfahrungen teilen kann.

  20. Sandra sagt:

    Hallo liebe Mitleidende,
    bin nun am 6. Tag nach der Op angekommen und weiß seit ein paar Tagen nicht mehr, was ich mit meiner Zeit anfangen soll. Essen geht ganz okay, abgesehen von der Tatsache, dass ich kaum etwas schmecke und Angst vor einer bleibenden Schädigung der Zunge habe… (: Da hilft nichts, außer abzuwarten. Gestern ging es mir schmerztechnisch besser als heute. Auf der linken Seite habe ich kaum Schmerzen, wohingegen es mir rechts seit dem Op-Tag bis ins Ohr reinzieht und rechts ist der Wundbelag an einer Stelle besonders dick. Habe das Gefühl, dass die richtig schmerzhaften Tage noch vor mir liegen, hoffe jedoch auf keine Nachblutungen (nach der OP hatte ich eine, die sich jedoch nach mehreren Stunden von selbst legte).

  21. Mario sagt:

    Hallo ihr Lieben,

    heute ist Tag 11 nach meiner OP. Ich hatte nach der Narkose überhaupt keine Schmerzen und hab mich richtig gefreut! Leider kam dann Tag 1 und dann fing der ganze Spaß an. Die Schmerzen waren schon Recht stark, aber nicht zu vergleichen mit stark entzündeten Mandeln (Kissing tonsils), welche mir sogar das Schlucken meines eigenen Speichels unmöglich machten.. Ich hatte leider gleich nachdem ich nach Hause gekommen bin (Tag 5) eine Nachblutung und musste mit dem Rettungswagen in die Klinik. Da wurde eigentlich nichts großartiges gemacht außer eine Eiskrawatte anzulegen. Mir wurde auch nochmals mitgeteilt, dass sowohl das Trinken wie auch die Zunahme von festem Essen essenziell für den Heilungsprozess seien, da die Beläge sonst zu dick werden. Leichter gesagt als getan bei den Schmerzen…. aber das durchalten zahlt sich aus und die Beläge schaben sich dadurch ab, was zu einer Verminderung der Problematik führt. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, trinkt was geht, esst Eis soviel es geht und nehmt die Schmerzmittel ca. 25-30 Minuten vor dem Essen ein – dicke Beläge führen zu stärken Schmerzen und Husten! Für mich ein Problem auch jetzt noch an Tag 10 ist einfach das Essen… Ich weiß einfach nicht was! Keine Tomaten, keine Früchte, keine Milchprodukte, nichts was bröselt, nichts was zu hart (Schwarzbrot mit Rinde sollte man essen) oder zu gewürzt ist – da bleibt nicht mehr viel über. Aber es geht wieder bergauf und irgendwann ist der Schmerz weg und das Beste an dem ganzen sind nie wieder so schmerzhafte Mandeln und keine Entzündung eben dieser!

    LG

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.